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Tag der offenen Tür in Nürnberg: Pulswellenanalyse traf auf reges Interesse
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In dem großen Zelt auf dem Nürnberger Hauptmarkt herrschte reger Betrieb. Der Tag der offenen Tür am Sonntag, 14.10.2007, lockte zahlreiche interessierte Nürnberger Bürger an. Neben der Möglichkeit, sich bei der Feuerwehr oder der Polizei umzuschauen, gab es auf dem Hauptmarkt das Angebot, sich bei verschiedenen ausstellenden Organisationen über deren Arbeit und Dienstleistungen zu informieren.
Das Institut für Präventive Medizin war mit einem außergewöhnlichen Angebot vertreten, das ausgesprochen großes Interesse bei den Nürnberger Bürgern fand. Sie hatten die Gelegenheit, eine Pulswellenanalyse durchführen zu lassen, die bei der Beurteilung des Herzens und der Arterien helfen kann.
Mit einem speziellen Gerät wird mittels eines hochsensiblen Stifts am Handgelenk das Blutdrucksignal des Pulses erfasst. Vom Stift werden die Impulse an ein elektronisches Gerät übermittelt, das die Messung analysiert und unter anderem die Pulswellenform und den Augmentationsindex (also die Steifigkeit der Arterien) ermittelt.
Durch diese Messmethode können Schäden und Fehlfunktionen der Gefäßwand schon frühzeitig festgestellt werden und Aussagen zum Elastizitätsverlust und damit zum biologischen Alter der Arterien getroffen werden. Diese Informationen helfen dem Arzt, eine Entscheidung darüber zu treffen, ob eine Behandlung nötig ist und welche Behandlungsmöglichkeiten am besten geeignet sind.
Noch ist die Pulswellenanalyse in Arztpraxen so gut wie nicht verfügbar. Dies wird sich in den kommenden Jahren aber sicher ändern, da die neue Technik gut geeignet ist, ein bestehendes Herz- Kreislaufrisiko frühzeitig zu erkennen.
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